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Was

Ziele

Das Projekt ARISE verfolgt drei Teilziele welche Aspekte der Wissenschaft, der internationalen und nationalen Politik sowie der lokalen Entscheidungsfindung umfassen:

  1. Einen Beitrag zur Identifizierung und Überwindung der Lücken zwischen globalen Rahmenbedingungen, Forschung und Politik im Bereich von Klimawandel und Katastrophenvorsorge zu leisten; die Bedürfnisse und Anforderungen von Bundes-, Länder- und lokalen Risikomanagement-Ansätzen und Anpassungsbedürfnissen durch die Kopplung und die Integration von Informationen über mehrere Ebenen hinweg zu unterstützen;
  2. das globale Konzept der „Burning Embers – Reasons for Concern” (dt. etwa: „Brennende Holzscheite – Anlass zur Sorge”) auf die lokale Ebene umzulegen (als „Local Burning Embers LBE); dies in Bezug auf lokale Gefahrentypen, Sektoren und Risikofaktoren;
  3. mithilfe von LBEs Resilienz und Anpassungskapazität auf lokaler Ebene durch integratives (schrittweises), iteratives, partizipatives und praxistaugliches Risikomanagement zu unterstützen.

Die wichtigsten Fragen

Basierend auf den Zielen werden folgende Schlüsselfragen gestellt:

  1. Was sind die wichtigsten Forschungs-, Politik- und Umsetzungslücken im Bereich Katastrophenvorsorge und Anpassung an den Klimawandel auf lokaler österreichischer Ebene?
  2. Wie kann das Konzept der „Burning Embers” auf die lokale Ebene in Österreich umgelegt werden, um Entscheidungen im adaptiven und iterativen Risikomanagement zu unterstützen? Auf welche Weise müssen die fünf globalen „Anlass zur Sorge” geändert und modifiziert werden, um den lokalen Gefährdungen/Bedürfnissen zu entsprechen?
  3. Was sind die wichtigsten Risiken des Klimawandels für das Untersuchungsgebiet (Stadt Lienz)  laut LBE-Ansatz? Wie verändern sich die Risiken und Vorsorgeerfordernisse im Laufe der Zeit?
  4. Welcher Ansatz muss gewählt werden, um die LBE in ein iteratives Risikomanagement zu integrieren? Welche Anpassungsmaßnahmen müssen priorisiert und umgesetzt weden, um dem möglichen Anstieg von Risiko- und Vulnerabilität in der Stadt Lienz entgegenzuwirken?
  5. Wie kann der LBE-Ansatz standardisiert und auf andere Gemeinden übertragen werden?